Architektur des Museums
Architektur des Museums
Architektur des Museums

Im Rahmen der Erhaltung der historischen Bausubstanz in der Stadt wurde das Lëtzebuerg City Museum in ein Ensemble aus vier alten Bürgerhäusern des 17. bis 19. Jahrhunderts, die auch mittelalterliche Strukturen enthalten, eingebaut. Die Ergebnisse einer archäologischen Untersuchung haben die Baugeschichte der Gebäude verständlich gemacht und konnten gleichzeitig in die architektonische und museographische Konzeption des Hauses integriert werden. Zwei Beispiele für die besonders gelungene Anpassung der alten Bausubstanz an moderne Erfordernisse sind die "schwebende" Glasfassade und der Panoramalift, der die Gesamthöhe des Museums durchfährt und dabei spektakuläre Perspektiven eröffnet.

Die Architektur des Museums besticht durch ihre Vertikalität, das acht Stockwerke umfassenden Gebäude (wovon sechs für die Besucher zugänglich sind), und spiegelt damit den Aufbau der Stadt selbst wider.Mit 18 m2 bildet der Lift einen eigenen Ausstellungsraum, der bis zu 65 Personen fasst. Dank der Glaswände und des langsamen Tempos sieht der Besucher in den unteren Etagen den nackten Fels, um anschließend von den oberen Stockwerken aus das Panorama von Grund und Rhamplateau zu bewundern. Bei einer Fahrt mit dem Aufzug zeigen sich die verschiedenen Schichten der Stadthistorie, wodurch 1000 Jahre Geschichte in wenigen Minuten erlebbar werden.

Architektur: Conny Lentz - 1996
Architektur und Museografie: Adeline Rispal und Jean-Jacques Raynaud für Repérages - 1996