Event date

14 January

Time

18h00

Language(s)

D

Ob Fake News, Verschwörungstheorien oder populistische Propaganda: Sie alle kommen nicht ohne Halbwahrheiten und ihre Manipulation von Wirklichkeit aus. In ihrem Buch „Halbwahrheiten“ (Matthes & Seitz) formuliert Nicola Gess eine Theorie der Halbwahrheit als narrative Kleinform, die nicht nach dem binären Code wahr/falsch, sondern glaubwürdig/unglaubwürdig funktioniert. Am Beispiel des gefallenen Journalisten Claas Relotius, des Verschwörungstheoretikers Ken Jebsen und des Literaten Uwe Tellkamp untersucht sie, wie eine Rhetorik der Halbwahrheiten arbeitet und warum man ihr mit einem „Fiktionscheck” besser begegnen kann als mit einem „Faktencheck”.

Facilitator

Nicola Gess, Universität Basel

Price

Gratuit

Registration

T +352 4796 4500
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