Im Laufe des 19. Jahrhunderts ändert sich das Aussehen der Stadt Luxemburg grundlegend. Der Anschluss an das europäische Eisenbahnnetz 1859 und die Schleifung der Festungsanlagen nach 1867 eröffnen der Stadt neue Entwicklungsperspektiven. Die fortschreitende Urbanisierung und Industrialisierung verändern die Lebensgewohnheiten der Menschen. Der Stadtbewohner, aber auch immer größere Teile der Landbevölkerung, versorgen sich nicht mehr selbst mit Lebensmitteln und Kleidung. Sie werden zu Konsumenten und kaufen die benötigten Güter in Läden ein. Nach 1850 beginnt das „goldene“ Zeitalter des Einzelhandels.





