Im späten 19. Jahrhundert begann die gewerbliche Herstellung von lebensgroßen Puppen zur Warenpräsentation in den für damalige Verhältnisse riesigen Schaufenstern und Verkaufsflächen der aus dem Boden schießenden Kaufhäuser. Ihre Gestalt variierte gemäß den Gesetzen der Mode und den Körperidealen. In den 1920ern hatte sie z. B. eine knabenhaft-burschikose Taille, während in den 1950ern die Wespentaille mit weiblichen Rundungen gängig war.





