Museen haben die Aufgabe, ihre Sammlungen als Beitrag zum Schutz des natürlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Erbes zu erwerben, zu bewahren und fortzuentwickeln. Ethische Richtlinien für Museen von ICOM
Die Sammlung historischer Objekte ist in ihrer heutigen Form das Ergebnis einer über Jahrzehnte betriebenen Suche nach Zeugnissen, die zum einen die bestehenden Sammlungen ergänzen und zum anderen einen Beitrag zu den neuen Interessens- und Forschungsschwerpunkten leisten sollten, welche durch Sonderausstellungen hervorgehoben werden. Die Sammlung ist nun breiter gefächert. Sie umfasst Objektkategorien, die dem industriellen, kunsthandwerklichen oder kaufmännischen Erbe der Hauptstadt zuzurechnen sind, daneben Modelle, Pläne und alte Stiche als Zeugen der Stadtentwicklung sowie eine Fülle an Plakaten, Textilien, Keramikgegenständen, Fotografien und alten Postkarten oder aber Objekte, die den Alltag der Stadt widerspiegeln.
Bei der Erwerbsstrategie des Historischen Museums liegt der wesentliche Fokus auf der Verbindung, die zwischen dem Sammelobjekt und dem Territorium der Stadt Luxemburg in ihrem historischen, nationalen und europäischen Kontext besteht. Damit wird das Ziel verfolgt, das Erbe zu bewahren und städtische Zeugnisse zu erhalten, die sonst in Vergessenheit geraten würden. Durch die kontinuierlich voranschreitenden Forschungsarbeiten können dem Publikum unbekannte Aspekte der Stadtgeschichte präsentiert werden.

Panoramablick auf die Stadt Luxemburg im Jahre 1753, Wenzel (von) Callot, Albertina, Wien
Panoramablick auf die Stadt Luxemburg im Jahre 1753, Wenzel (von) Callot, Albertina, Wien
Diese Ansicht der Stadt und der Festung Luxemburg wurde kürzlich in den Sammlungen der Albertina in Wien entdeckt. Vom 23. Januar bis zum 19. April 2020 ist die…

