Date de l'événement

15 avril

Heure

18h00

Langue(s)

DE

Participants max.

48

Wie auch heute, erfüllte Kleidung im Mittelalter nicht nur den Zweck, den Körper zu bedecken, sondern war auch Mittel sozialer Kommunikation. Im rituellen Handeln des Adels seit dem Frühmittelalter erreicht dieses visuelle Vokabular den Status einer hochkodifizierten Symbolik, die eng verflochten ist mit Legitimität und Machtanspruch.

Politik im Mittelalter lebt von visueller Performance. Kontinuität sowie Veränderung von Machtverhältnissen werden in rituellen Inszenierungen an ein Publikum vermittelt, das der Handlung durch seine Anwesenheit rechtliche Gültigkeit verleiht. Dabei sagt nicht nur die Wahl der Kleidung etwas aus, sondern auch die Art und Weise, wie sie getragen wird. Schriftquellen und erhaltenen Kleidungsstücken zeugen von der Rolle der Bekleidung in mittelalterlicher Politik.

© Kunsthistorisches Museum, Weltliche Schatzkammer

Durée

2:00

Intervenant

Jonathan Kündiger (B.A. Kunstgeschichte & Geschichte)

Prix

Gratuit

Inscription

Réservation obligatoire
T +352 4796 4500
visites@2musees.vdl.lu